Geschichte

Liebe Besucherinnen und Besucher,

in Ergänzung zu unserem Informationsangebot für den Tag der offenen Tür stellen wir Ihnen hier noch eine Powerpoint-Präsentation zum Fach Geschichte zur Verfügung.
Eventuelle Rückfragen beantworten wir Ihnen gerne unter den in der Präsentation aufgeführten Kontaktadressen.

Wir bedanken uns für Ihr Interesse und freuen uns darauf, Sie bei nächster Gelegenheit persönlich an der Albert-Schweitzer-Schule begrüßen zu können.  

 

Auch in diesem Jahr wieder gestaltete eine Schülergruppe der Q3 die Veranstaltung zum Gedenken an die Opfer des Holocaust in der Aula der Albert- Schweitzer- Schule. Besonders in diesem Jahr war der sehr persönliche und emotionale Zugang der Schülergruppe, die zwei Wochen zuvor selbst an einer einwöchigen Exkursion nach Oswiecim / Auschwitz teilgenommen hatte. Dort konnte die Gruppe unter anderem auch den großen Gedenkfeierlichkeiten zum 75. Jahrestag der Befreiung des Lagers im Lager Birkenau beiwohnen.

Der 75. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz markiert einen Generationenwechsel: Er dürfte einer der letzten sein, an dem Überlebende des KZ persönlich Zeugnis ablegen können. Doch wie begegnet man diesem Ort, an dem Menschen das Unvorstellbare erlebt haben? Hilft dieser Ort dabei, dieses unfassbare Verbrechen an der Menschlichkeit zu begreifen?

Laut Stundenplan begannen die Kinder um 6.30 Uhr mit Gartenarbeit, im Anschluss ging es zum Baden, dann noch zum Zimmerreinigen und schließlich zum naturwissenschaftlichen Arbeiten. Vor dem Mittagessen standen dann noch Dauerlauf und Geräteturnen auf dem Stundenplan einer Reformschule im Raum Kassel im Jahr 1924... - welch ein Unterschied zu unseren Plänen heute an der ASS!

Pnina Katsir sitzt lächelnd gemeinsam mit ihrer Enkelin Yael Katzir, der Fotografin Helena Schätzle und mit Elena Padva vom Sara-Nussbaum-Zentrum in Kassel vor 70 Schülerinnen und Schülern der Q2. Sie ist hergekommen, um von ihrer Jugend zu berichten. Der Begriff sei für sie nicht derselbe ist wie bei denen, die hier zuhören: Pnina Katsirs Heimat war die Bukowina, eine Landschaft, deren Norden zur Ukraine und deren Süden zu Rumänien gehört. Als sie neun Jahre alt war, trat Rumänien dem Dreimächtepakt bei, das Staatsgebiet wurde Hitler zum Aufmarsch der Truppen für den Ostfeldzug zur Verfügung gestellt.