Europaschul-Projekte

„Warum sollte uns die Agenda 2030 etwas angehen?“ – Weil sie jede/n von uns betrifft!

Am 09. Mai 2019 war es soweit: Lange war der Europa- und UNESCO-Projekttag 2019 durch das entsprechende Schulprogrammteam der Schule und die Juniorbotschafter und Juniorbotschafterinnen vorbereitet worden, um das Aktionsprogramm „Agenda 2030“ und Umsetzungsmöglichkeiten der Agenda auf deutscher und europäischer Ebene für die Schulgemeinde erfahrbar zu machen.
In Kooperation mit der Regionalen Bildungsstelle Nord von „Bildung trifft Entwicklung“ (BtE), der Evangelischen Akademie Hofgeismar und der Landeszentrale für Politische Bildung konnten sich die Jahrgänge 11 und 12 und das Kollegium mittels eines Vortrages und in verschiedenen Workshops über die Hintergründe und Intention der Agenda und ihre 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (17 goals for sustainable development, kurz SDGs) informieren. Die Agenda 2030 war im September 2015 von 193 Staats- und Regierungschefs auf dem UNO-Nachhaltigkeitsgipfel als internationaler Referenzrahmen für die Entwicklung bis 2030 verabschiedet worden. Im Mittelpunkt des Projekttages stand vor allem die praktische Auseinandersetzung mit einzelnen SDGs und somit die Frage, wie jede/r einzelne mit seinem Handeln zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen kann.

18 Teilnehmer, zwei Lehrer, ein Busfahrer und ein gemeinsames Ziel:

Eine Zeit in der Begegnungsstätte in Marianske Radcice, in der wir uns auf Angebote der religiösen Orientierung einlassen konnten.
Ein Erlebnis, auf das wir uns alle, nach den Berichten unserer Vorgänger im letzten Jahr, gefreut haben.

25 Jahre Hessische Europaschulen – klar, dass die ASS da dabei sein musste. So begaben sich Hella Ayubi und Domenic Reetz (die beiden Juniorbotschafter, die am darauffolgenden Tag in Kassel ihren großen Auftritt als Moderatoren hatten), gemeinsam mit dem Schulleiter, Herrn Gries, und dem Europaschulkoordinator, Herrn Lange, am 3. Mai nach Wiesbaden in das dortige Museum. Über die sehr frühe Abfahrtszeit (6.15 Uhr!) tröstete der Umstand hinweg, dass es den Schülerinnen, Schülern und Lehrern der anderen nordhessischen Europaschulen auch nicht besser erging und dass man so wenigstens gemeinsam unterwegs war.

Von Juniorbotschaftern zu Fernsehstars – nur ein kleiner Schritt war das für Hella Ayubi und Domenic Reetz aus der Q2, die bei der offiziellen Eröffnung der hessischen Europawoche in der Friedrich-List-Schule in Kassel den ersten Teil der Podiumsdiskussion mit Politikern verschiedener Parteien moderierten.

An der ASS fand im Mai ein neues Europaprojekt im Rahmen des "Reli-" und Ethikunterrichts statt: Drei Tage Tschechien in einer in einem alten Kloster integrierten Jugendbegegnungsstätte in Marianske Radcice mit dem Ziel, die Religion, Kultur, das Land und die Leute unseres Nachbarstaates kennenzulernen, wurden für zehn Schülerinnen der ASS zu einem echten und wertvollen  Erlebnis.